Straßenfest diePOP Tage 21
Freitag, 3. September 2021 ab 20 Uhr
Nele Anders
Die Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben. Seit der Schulzeit schreibe ich Songs und habe seither regelmäßig allein und auch in diversen Bands auf der Bühne gestanden.
Von Cover über Metal und Rock bis hin zu Electro Pop war schon alles dabei. Seit 2018 bin ich als Singer-Songwriterin solo unterwegs.
Highlights waren dabei bisher unter anderem der Auftritt bei den Sofar Sounds in Weimar, die "Musik durchs Land Tour" und das Bandcamp von diePop im vergangenen Jahr, die vielen kleinen gemütlichen Gigs, die ich trotz Corona spielen durfte und vor allem die Veröffentlichung meiner ersten Single "Those Big Tears" im Frühjahr dieses Jahres.
Egal ob bei größeren Veranstaltungen oder in der kleinen Kneipe: die Bühne ist mein absoluter Lieblingsort. Dort fühle ich mich zu Hause.
Musikalisch bewege ich mich zwischen lebhaft-lauten Songs voller Hook Lines und poetischen, ruhigen Stücken, die mal auf Englisch, mal auf Deutsch von Lebenswegen, Glück, Sinnsuchen, der Liebe und auch von meinen eigenen Schattenthemen erzählen.
Lilabungalow
Eine angenehme Enttäuschung
Wer auf Stiltreue und Stetigkeit Wert legt, wird auf das Angenehmste enttäuscht werden. LILABUNGALOW ist musikalische Zügellosigkeit.
Patrick Föllmer spielt solistisch und im Zentrum eines Trios von leidenschaftlichen Musikern, die mit LILABUNGALOW durch die Gegend ziehen, in ihm wohnen und es beständig ausbauen.
Irgendwo zwischen zuckersüßem Electropop, treibenden Funkperlen und einer fordernden E-Gitarre performt Föllmer Texte zu den großen Universalien des Lebens: Männer, Frauen, Leben und leben lassen.
Ohne ironische Distanzierung beteuert er, dass es ihm genau darum beim Musik machen geht: Ein Buhne für seine Gespräche über das Leben im All- gemeinen und Speziellen – und auch Expliziten–zubekommen.
Die Möglichkeit, als Musiker auf einer Bühne nahezu alles tun zu können, ohne dass das Publikum unterscheiden kann, was improvisiert und was geplant war, reizt den Frontmann sichtlich. Zwischenansagen werden je nach Stimmungslage zu einem Spiel mit Dialekten, mit dem Publikum und mit eigenen Teilpersönlichkeiten, die brav wieder verschwinden, wenn der Sänger umgezogen und charmant am Merchandise-Stand auftaucht.
Metaware - Set
Freitag, 3. September 2021 ab 22 Uhr
TH Laser
TH Lasers Hörgewohnheiten bewegen sich nach einer intensiven Klassikphase im Musikleistungskurs und einer herzschmerzigen Indie- und Postrock-Pubertät munter durch alle Musikgenres zwischen Frühbarock, Cloudrap und Industrial.
Der Wechsel von Hören auf Selbstmachen kam mit dem ersten FLINTA-Stammtisch des Weimarer Kollektivs METAWARE im Dezember 2019.
Gut umsorgt, inspiriert und gepusht von erfahreneren DJs und mit viel freier Zeit im Corona-Jahr 2020, bastelt sie sich seitdem durch das wilde Potpourri ihrer Festplatte zwischen Stadtteilbibliothek-Funden, Radio Italia Summerhits und neuestem Technogeballer von FLINTA-DJs.
Je nach Anlass wird dann wild kombiniert, Trettmann mit Strawinsky, Ela Minus mit Euroteuro oder Love Parade mit Eros Ramazotti.
Landesjugendbigband Thüringen
Wir sind eine Jugendbigband in der sich die jungen Jazztalente aus Thüringen treffen.
Wir sind zwischen 16 und 26 Jahre alt und werden künstlerisch angeleitet von Jupp Geyer, der uns auf die bevorstehenden Konzerte und Aufgaben vorbereitet.
Die Landesjugendbigband (LJBB) wurde 1995 in Zusammenarbeit mit der LAG Jazz vom Landesmusikrat Thüringen e. V. gegründet.
Im Januar 2009 übernahm die Landesmusikakademie Sondershausen die Trägerschaft. Den Jugendlichen zwischen 12 und 26 Jahren wird in der Bigband die Möglichkeit gegeben, in traditioneller Besetzung alle Stilrichtungen des Jazz kennen zu lernen und sich zu qualifizieren.
In der Regel findet zweimal jährlich eine Probenphase mit qualifizierten Jazz-Dozent:innen statt, an deren Ende die LJBB öffentlich zu hören ist. In der Landesjugendbigband musizieren gegenwärtig etwa 22 Jugendliche, die aus allen Teilen Thüringens kommen. Mit ihren gesammelten Bigband-Erfahrungen kehren sie in ihre heimatlichen Bands zurück und geben ihre ihre Kenntnisse weiter.
diePOP OpenAir
oskar's mum
Melancholie liegt im Sommer 2018 – dem Ursprung von oskar's mum.
Lenas 158 heimlich geschriebene Songs gehörten plötzlich dem flammenden Vordergrund, als sie im selben Jahr Sebb und Robert kennenlernte.
Die finale Suche nach einem/*r Schlagzeuger*in glich einer Castingshow, wurde aber März 2019 mit Ju komplett. Von dort an begann ein wilder Lauf eigener Stilfindung, Klickzahlen jenseits der 100000, kunstvollen Musikvideos, erfolgreichen Band Wettbewerben und vor allem einem guten Team.
Töne aus dem Off sind sich uneinig - Nirvana, 80's Vibes, Blondie, alles schon gehört.
Die Band kennt ihren Sound - frischer Indie/Alternative Rock, der sich von treibenden Brit Pop Beats, über visionäre Synthie Klänge zu grungigen Melancholie Vibes trägt. Inhaltsstarke Lyrics über Liebe, Tequila und Gesellschaftskritik geben den Inhalt dieses Rahmens.
Aktuell ist die Band mitten in ihren ersten Album Aufnahmen mit allem, was dazu gehört. Außerdem ist sie im Vorentscheid für das Local Heroes Bundesfinale. Aufregend, was da noch kommt.
NOË
Ein stolpernder Briefträger, ein verregneter Sommertag,
ein auf den Straßen von Berlin aufgeschnappter Gesprächsfetzen, eine unterbrochene Internetverbindung, eine springende Schallplatte, eine durchzechte Nacht, ein Verkehrshinweis,
eine sich nicht öffnen lassende Weinflasche, ein Zeitungsartikel über einen an Luftballons in den Himmel steigenden Priester können der Auslöser für einen Noë-Song sein.
Aus Momentaufnahmen und Assoziationen entstehen die Texte und Songideen von Stephan Noë. Durch Sessions mit der Band die fertigen Songs. Das Fusion-Festival kündigte diese ziemlich treffend als: „akustisch, fröhlich verspielte Pop-Perlen mit Reggaeeinschlag“ an.
Seit 2008 machen Noë zusammen Musik, veröffentlichten 2010 ihr Debütalbum PingPong , warfen 2015 „Unter Eis“ hinterher, spielten zahlreiche Konzerte und Festivals und hatten Airplays in deutschen Radiostationen.
Karl die Grosse
Karl die Grosse - Was wenn keiner lacht Tour 2021
Wir sind bei Z angekommen, was kommt danach?“ Karl die Grosse ist eine Band rund um Wencke Wollny und ist diesen Sommer mit ihrem brandneuen Album ‚Was wenn keiner lacht‘ auf Tour!
Die Band schafft egal ob auf Platte oder Live einen wichtigen Spagat: Den zwischen der Ernsthaftigkeit, mit der man sich gesellschaftlichen Fragen widmen sollte, und dem Witz, der Ironie mit der man diese zu Musik machen kann. Das Ergebnis ist schwer und zuversichtlich zugleich, so war Karl schon immer.
Es ist ein neues Selbstbewusstsein spürbar. In den Songs wird hörbar, wie Karl diese Welt beobachtet, ihre Fragen an sie richtet und zu verstehen sucht. „War es genau das, was du erwartet hast?“ fragt Karl gleich zu Beginn. Nein, war es nicht.
Spoken Word und Singer-Songwriter, intime akustische Momente wechseln sich mit elektronischen, modernen ab - die sechsköpfige Band Karl die Große zeigt einen musikalischen Facettenreichtum, in dessen Mitte mit Wencke Wollny eine persönliche und klare Texterin steht. Anspruchsvolle und eingängige Musik für Hörer/innen von Sophie Hunger, Klangstof und Kate Tempest.
„Nach dem letzten Album wusste ich, dass ich gut in Rollen schlüpfen und beobachten kann. Da war immer ein Sicherheitsabstand zwischen HörerIn - Lied und mir. Darauf hin habe ich mir versprochen immer mutig zu sein, viel Neues zu lernen und geradeaus zu sagen, was ich denke.
Das Versprechen habe ich, mithilfe meiner Band, zumindest auf diesem dicken langen Album eingehalten: ein Querschnitt aus meinem Alltag, allen Fragen, Gedanken und Ängsten, die sich nicht trennen oder einordnen lassen. Es fühlt sich gut an die Karten offen auf den Tisch zu legen, denn ich weiß, wie mich das selbst bei anderen KüstlerInnen berührt. Ich will mir später nicht vorwerfen, dass ich nicht immer ehrlich zu allen war.“